Dienstleistungen: Gemeinde Wilburgstetten

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Wiederaufforstung, Beantragung einer Fristverlängerung

Waldflächen, die z. B. nach Stürmen, Insektenfraß oder Kahlschlag keinen Baumbestand mehr aufweisen, müssen wieder aufgeforstet werden. Waldbesitzer müssen sich also darum kümmern, dass auf solchen Flächen aus neu gepflanzten, gesäten oder natürlich aufgegangenen Bäumen ein neuer Waldbestand heranwächst. Dabei sollten möglichst klimatolerante und an die Bodenverhältnisse angepasste Baumarten zum Einsatz kommen.

Beschreibung

Das Bayerische Waldgesetz (BayWaldG) gibt in Art. 15 vor, dass Waldbesitzer kahlgeschlagene oder infolge Schadenseintritts unbestockte Waldflächen innerhalb von drei Jahren wieder aufforsten müssen. Bleibt der neu begründete oder natürlich aufgekommene Baumbestand unvollständig, muss er innerhalb von fünf Jahren nach Räumung der Fläche ausreichend ergänzt werden.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels sollten Waldbesitzer besonders auf die Auswahl der Baumarten achten. Möglichst klimatolerante und an die örtlichen Bodenverhältnisse angepasste Baumarten haben bessere Chancen, mit dem sich wandelnden Klima zurecht zu kommen.

Hinweise

Beratung und Förderung

Die Wiederaufforstung unbestockter Flächen und auch der Umbau instabiler Waldbestände hin zu klimatoleranten und zukunftsträchtigen Mischwäldern wird durch den Freistaat Bayern bei entsprechenden Voraussetzungen durch das Waldförderprogramm 2020 finanziell stark unterstützt. Die Försterinnen und Förster der Bayerischen Forstverwaltung beraten Sie gerne zu Wiederaufforstung und Waldumbau, wie z. B. zu örtlich angepassten Baumarten, Pflanzverfahren und Fördermöglichkeiten (zum Försterfinder)

Fristen

Kahlgeschlagene oder infolge Schadenseintritts unbestockte Waldflächen müssen innerhalb von drei Jahren wieder aufgeforstet werden. Bleibt der neu begründete oder natürlich aufgekommene Baumbestand unvollständig, muss er innerhalb von fünf Jahren nach Räumung der Fläche ausreichend ergänzt werden.

Die genannten Fristen können in besonderen Fällen auf Antrag bei der zuständigen unteren Forstbehörde, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, verlängert werden.

Rechtsbehelf

verwaltungsgerichtliche Klage

Zuständiges Amt

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach
Philipp-Zorn-Str. 37
91522 Ansbach
+49 981 8908-0
+49 981 8908-199
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (siehe BayernPortal)
Stand: 01.01.1970

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